Samstag, 14.08.2004
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![]() ... sowie Gordon Michael Woolvett und Steve Bacic im Radisson Edwardian Heathrow Hotel. *** Motto II: "Something tells me I'm going to regret this..." (Dylans Bauchgefühl in 4.17 Abridging the Devil's Divide) *** Author's note: This report is written in my own language mixed with some English quotes. If you wish a partial translation, please let me know (click the [Mail]-link in the upper menu, thanks). All photos on display are credited to the individual copyrightholder. ***Ihr habt meine warmen Worte von der Freitag-Seite noch im Ohr? Gut *vbg*. Nachdem ich diesen Teil des Reports bereits fertiggestellt und dann wieder gelöscht hatte, ist das Version Nr. 2. Ich hoffe, ich bekomme die Details noch einmal so ausführlich zusammen. Wer den Schaden hat... ***Auf dem "Event-Fahrplan" steht Steve Bacic als erster Programmpunkt. Bei seinem Einmarsch wird auf der Videoleinwand seine erste Szene als Gaheris aus dem Pilotfilm gezeigt - ("Too slow!" - "Too loud!", Ihr erinnert Euch?). Anschließend versucht er mit viel Geduld und Humor, den Anwesenden die korrekte Aussprache seines Namens beizubringen. "Ba - tschitsch!" hallt es minutenlang kanonartig durch den Raum, bis er zufrieden ist. Steve hat sich Notizen gemacht, genauergesagt eine Liste mit verschiedenen Punkten, die er vorliest und uns entscheiden lässt, ob es "Things to talk about", "Things to avoid" or "Things to do" sind. Ein paar Punkte sind wohl nicht jugendfrei, daher überspringt er gelegentlich den einen oder anderen... zuvor verrät er uns noch, dass Regisseur David Winning ihn seit neuestem "Teleschmackus Bidet" nennt. Steve's Liste: Chocolate as a sleep aid | Gordon's Virginity ("Although
- he has a son... so it's rather Harper's virginity") | Wrestling
on carpet | Cuddling with Martin the Producer | Pills with Alcohol
| My Last Name | Anything sharp | Seat next to toilet on 7½
hour flight | Seat too far from toilet on 7½ hour flight
| Anchovy flavored ice | Talking about Kevin Sorbo's forcelance
"Talking about Kevin's forcelance? A thing to avoid! Because
I can and you can't!" zu einem weiblichen Fan | US Customs
cavity search | Too much coffee sitting in traffic | Coffestain
on light pants | Stage diving | Screaming like a girl | Stunt punches
| Actresses with pointy knees | getting between Kevin and the weekly
female guest cast Steve in Stichworten:
Steves Zeit ist ruck-zuck abgelaufen. Nach seinem Abgang wird im
Hauptraum die Folge "4.21 The dissonant Interval Part I"
gezeigt, während im Nebenraum die Foto-Sessions steigen, zuerst
mit Steve, dann mit Gordon, dann mit Kevin und schließlich
alle 3 gemeinsam. Nach der Mittagspause ist Gordon Michael Woolvett der nächste
Programmpunkt. Gordon ist Zentimeter für Zentimeter Harper,
ich kann es nicht anders sagen. Er ist quirlig, lustig, zappelt,
redet viel und schnell. Er versucht sich an einem Magog-Witz, der
leider für mich völlig unverständlich bleibt, weil
ich den Kinderreim, auf dem der Witz aufbaut, nicht versteht...
als mir Chimera das ganze am Abend "in einer ruhigen Minute"
erklärt, ist die Situationskomik leider beim... Ihr wisst schon,
wo! ;-)
Dann betritt Kevin die Bühne. Seine erste Frage,
als er das Mikrofon hochhält: "How do you like this forcelance?"
Damit hat er zumindest die Lacher auf seiner Seite. Auch er macht
wie Gordon weniger auf eigenes Programm, sondern versucht, auf die
Fragen einzugehen, gelegentlich gibt er jedoch Anekdoten zum besten.
Er erzählt zum Beispiel, wie sich sein Leben durch Hercules
verändert hat. Bei der Oscarverleihung 1996 wollte er unbedingt
Tom Hanks kennen lernen, traute sich jedoch nicht, ihn sofort anzusprechen,
als er ihn sah. Tom Hanks schlich sich dann im Gegenzug an ihn heran
und outete sich als Hercules-Fan. Aus der Harperfraktion kommt eine Frage, mit der Kevin nicht so glücklich ist. Jemand fragt ihn, warum Dylan nicht mehr eiskalte Soldat ist, der auch mal kaltherzig einen Mord begeht, sondern sich so gänzlich anders entwickelt hat. Kevin räumt ein, dass Dylan eine harte Ausbildung als Offizier hinter sich hat, aber keineswegs kaltherzig ist. Mit der Entwicklung seines Charakters ist er grundsätzlich zufrieden. Als er jedoch gefragt wird, was ein Paradine sei, muss auch Kevin zugeben, dass er keine Ahnung hat, worauf die Schreiber damit hinauswollen. Nicht einmal Bob Engels, der Chef-Schreiber, wüsste es. Kevin beschwert sich oft, dass Bob und sein Team "mehr Löcher in die Storylines reißen als sie stopfen". Seine größte Angst ist es, dass sie Dylan am Ende wie einen Schwachkopf aussehen lassen, denn (Spoiler!) der Abschluss der 5. Staffel soll wohl in einem Paralleluniversum stattfinden, in dem der nietzscheanische Aufstand erst noch bevorsteht. Kevin hat ein wenig Bedenken, dass sie Dylan den gleichen Fehler ein 2. Mal begehen lassen wollen, nämlich im entscheidenden Moment die Novabombe nicht zu zünden. Er wird auch gefragt, wie weit sein Einfluss tatsächlich geht.
Seine Antwort war einfach: "I wish I was as powerful as people
think." Das einzige, was er sich vertraglich hat zusichern
lassen, ist das letzte Wort, wenn es um eine Rollenbesetzung geht,
aber nicht, wenn es um die Richtung geht, in die die Serie sich
entwickelt. Außerdem hat er von seinem vertraglichen Recht,
pro Staffel in 2 Folgen Regie zu führen, bisher deshalb nicht
Gebrauch gemacht, weil zum einen die Regisseure bisher alle toll
gearbeitet haben und er gerne abends nach Drehschluss nach Hause
geht und nicht noch den ganzen anderen Regiekram machen muss. Besonders
begeistert ist er von der Arbeit von David Winning und Peter Deluise,
der in 4 Folgen in S5 Regie führen wird. Zum anderen bekäme
er Schwierigkeiten, wenn er als Amerikaner in Kanada als Regisseur
arbeiten würde; die steuerlichen Vergünstigungen, die
Andromeda bekommt, weil die Serie in Kanada Arbeitsplätze schafft,
würden wegfallen, wenn zu viele Nicht-Kanadier daran arbeiten
würden. Zum Abschluss seines Panels versteigert Kevin 4 Dinge, allesamt Geschenke, die er zum Abschluss einer Staffel für die gesamte Crew anfertigen lässt:
Der Erlös geht an seine eigene Foundation "A world fit
for kids" und eine Einrichtung in London, die sich um ausgesetzte
Baby kümmert. Der ordnungsgemäße Ablauf dieser Auktionen
wird konsequent durch Steve gestört, der sich heimlich wieder
in den Saal geschlichen hat und versucht, Kevin mit Zwischenrufen
aus dem Konzept zu bringen. Irgendwann meint Kevin lapidar zu Steve:
"You're fired." Dann fragt Kevin das Publikum, ob wir
am nächsten Tag alle wiederkommen. Brav rufen alle "Yes!"...
alle? Nein! Von ganz hinten piepst eine Stime "Ich nicht!"
Bryan, der Veranstalter des Events, meinte darufhin in trockenen
Ton zu Steve. "He fired you. We didn't." Das Gejohle ist
mega! |
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15.08.2004
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